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EDITORIAL |
Freundinnen und Freunde, willkommen! WerkstattGeschichte schlägt mit diesem Heft neue Wege ein. Der Herausgeberkreis hat sich im letzten Jahr als gemeinnütziger »Verein für kritische Geschichtsschreibung e.V.« neu konstituiert, damit das unabhängige wissenschaftliche Projekt WerkstattGeschichte auf lange Sicht finanziert werden kann. Wer die Zeitschrift unterstützen möchte, ist hiermit herzlich eingeladen, dem Verein als förderndes Mitglied beizutreten (wie das funktioniert, siehe hier). In der Hoffnung, daß WerkstattGeschichte sich in Zukunft auf ein wachsendes, sicheres Netz von Freundinnen und Freunden wird stützen können, möchten wir in diesem Heft Geschichten von möglichen und unmöglichen, pathetisch beschworenen und lakonisch skizzierten, geglückten und zerbrochenen Freundschaften präsentieren. In ihrer narrativen Verdichtung weisen diese über ihre Besonderheit hinaus auf soziokulturelle Bedingungen, literarische Vorbilder und gesellschaftliche Praktiken. Denn zwischenmenschliche Beziehungen sind deutungsoffen und deutungsabhängig zugleich: Sie müssen von den beteiligten Individuen mit Sinn versehen werden, und dieser Sinn ist historisch spezifisch, sozial geteilt und subjektiv angeeignet...
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