INHALT: WERKSTATTGESCHICHTE 20 1848 erschienen 09.1998
  EDITORIAL Schön sei sie gewesen, die Revolution, sagte György Konrád kürzlich in einem Vortrag zum Gedenken an 1848, schön nicht zuletzt deshalb, »weil die langhaarigen verschleierten Fräulein in den Herrenhäusern der Adligen und in den Bauernhütten, in den Häusern der christlichen und jüdischen Handwerket sowie der Kaufleute die auf dem Schlachtfeld Gefallenen gebührend beweinten.« [1] Tatsächlich avancierten weibliche Figuren zu einem beliebten Motiv der Revolutionskunst, und Bilder von Frauen wurden zu allegorischen Darstellungen von Nation, Freiheit und Gleichheit... 
 
 
1 György Konrád, Eine Schöne Revolution, in: Die Revolution von 1848. Akademievorträge von Jürgen Kocka und György Konrád. Hrsg. von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin 1998, S. 35.


  WerkstattGeschichte Heft 20, 1848

{ zurück }